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Pressemitteilung vom 17.05.2017

„Wir gratulieren Bildungsminister Ulrich Commerçon zur erneuten Ernennung“, so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands (SPhV) „und wünschen uns für die Zukunft eine zielgerichtete und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Lehrkräfte und der Gymnasien.“

Für den SPhV stellt der zwischen CDU und SPD ausgehandelte Koalitionsvertrag eine „brauchbare Grundlage“ für eine vernünftige Bildungspolitik dar. Neben einigen dringend notwendigen Korrekturen von Fehlern der Vergangenheit – wie z.B. beim Leistungsbewertungserlass – fällt der weitgehende Verzicht auf bildungspolitisches Pathos beim Koalitionsvertrag 2017 positiv auf.

„Speziell das Bekenntnis zur schulformspezifischen Lehrerbildung und zur erstrangigen Bedeutung des Fachunterrichts zeugen von einem erfolgreichen Lernprozess der Bildungspolitik“, so Marcus Hahn weiter. Auch das Versprechen, die Lehrer durch Assistenzkräfte von Routine- und Verwaltungsaufgaben entlasten zu wollen – eine langjährige Forderung des SPhV – sieht der Verband positiv.

Ein gravierendes Manko stellt dagegen das Fehlen aus Sicht des SPhV die halsstarrige Verweigerung der längst überfälligen Absenkung der Pflichtstundenzahl der Lehrer dar. „Wir werden es nicht akzeptieren, dass die Koalition sich bei diesem Thema „durchwurschtelt“; beim Thema Arbeitsbedingungen ist der neue und alte Minister in seiner Rolle als Dienstherr gefordert. Die Lehrerinnen und Lehrer im Land erwarten zu Recht, dass er dieser Rolle gerecht wird“.