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Pressemitteilung vom 28.11.2018
Der Saarländische Philologenverband sieht die Fraktionen von CDU und SPD bei der kommenden Haushaltsklausur in der Verantwortung, eine konkrete und unmittelbar spürbare Entlastung für die Lehrkräfte zu ermöglichen. Der SPhV weist darauf hin, dass unter dem Oberbegriff „multiprofessionelle Teams“ insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Regierungskoalition muss nach Meinung des Verbands jetzt dafür sorgen, dass das Geld nicht in realitätsferner Konzeptentwicklung und Modellprojekten versickert, sondern für eine konkrete Entlastung der Lehrkräfte eingesetzt wird. Für den SPhV ist es selbstverständlich, dass die verschiedenen Schulformen sehr unterschiedlichen Bedarf an Unterstützung haben. An den Gymnasien fehle es vor allem an Unterrichts- und Schulassistenten sowie an technischen Assistenten. „Wir im SPhV haben schon vor zwei Jahren unser Konzept für Unterrichts- und Schulassistenten vorgelegt und dafür viel Unterstützung, auch aus den Regierungsparteien, erhalten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, mit der schrittweisen Umsetzung dieses Konzepts zu beginnen, damit organisatorische Aufgaben und Verwaltungstätigkeiten an Gymnasien endlich effizient von Fachleuten und nicht länger von Lehrkräften nebenbei erledigt werden“, so Marcus Hahn, der Vorsitzende des SPhV. Zweifellos genügen aus Sicht des SPhV die zur Verfügung stehenden Mittel noch längst nicht, um wirklich alle Schulen mit den notwendigen Unterstützungskräften auszustatten. Um so wichtiger ist es für den Verband, konkrete und unmittelbar spürbare Entlastungen für die Lehrkräfte zu schaffen. Auf dieses Ziel hatten sich CDU und SPD schon im Koalitionsvertrag festgelegt, wo es heißt, dass „neue Strukturen bei der Bearbeitung von Verwaltungstätigkeiten, IT und EDV“, die Lehrkräfte unterstützen sollen. „Die Lage ist an vielen Schulstandorten mittlerweile so angespannt, dass ein konkretes Zeichen gesetzt werden muss“, so Marcus Hahn weiter.
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