Der Saarländische Philologenverband sorgt dafür, dass Sie auf dem Laufenden bleiben.
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Pressemitteilung vom 03. Dezember 2013

Der Saarländische Philologenverband versteht das Ergebnis von PISA 2012 als Bestätigung der Arbeit von Schülern, Lehrkräften und Eltern auch an saarländischen Gymnasien.
„Die Ergebnisse zeigen, dass wir auf einem guten Wege sind, auch wenn bis zur Spitze noch ein gutes Stück Strecke vor uns liegt“, so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands. Insbesondere der unverändert hohe Anteil an erstklassigen Leistungen deutscher Schüler unterstreicht die Zukunftsfähigkeit des gegliederten Schulwesens in Deutschland.
„Eine einseitige Konzentration der Bildungspolitik auf die Förderung schwacher Schüler wird uns sicher nicht weiterbringen“, so Marcus Hahn.
PISA 2012 zeige aber auch, dass Qualität im Bildungswesen sich in erster Linie an der Lernleistung der Schüler bemisst. Daher sei es Aufgabe der Bildungspolitik, eben diese Lernleistung in das Zentrum von Qualitätsverbesserungen zu stellen. Daher müsse das Leistungsprinzip auch auf die Lehrkräfte Anwendung finden. Bei dieser Gruppe muss die fachliche Leistung ebenfalls in besonderer Weise gefördert werden, damit die Lernleistung der Schüler weiter steigen kann, so die Forderung des Verbandes.
„Vor dem Hintergrund von PISA 2012 ist es völlig unverständlich, dass die Landesregierung an saarländischen Gymnasien 91 Beförderungsstellen für besonders kompetente und leistungswillige Lehrkräfte ersatzlos streicht“, so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands.

Pressemitteilung vom 01. Dezember 2013

Als "Schildbürgerstreich" bezeichnet der Saarländische Philologenverband den Versuch, mit sogenannter Friedenserziehung ein Gegengewicht gegen die Bundeswehr an Schulen zu errichten. "Im Saarland bekämpft also in Zukunft die Landesregierung mit Steuergeldern die ebenfalls mit staatlichen Mitteln finanzierte Arbeit der Bundeswehr an Schulen".
Besonders ärgerlich daran sei, dass – wieder einmal – zusätzliche Aufgaben auf die Schulen abgewälzt werden, anstatt endlich für die notwendige Entlastung der Lehrkräfte zu sorgen und den Fachunterricht zu stärken. Das sorge zunehmend für Frustration unter den Lehrkräften. "Angesichts chronisch knapper Kassen ist ein solches kostspieliges Gegeneinander nicht in Ordnung", so Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands.

 

Pressemitteilung vom 17. November 2013

Der Saarländische Philologenverband hat scharfe Kritik an der geplanten Streichung von 91 Beförderungsstellen im Bereich der Gymnasien geäußert. Der Etatentwurf für 2014 bedeute sowohl für die Lehrkräfte an Gymnasien weniger Aufstiegsmöglichkeiten als für die Gymnasien selbst weniger Hilfe bei der Bewältigung der wachsenden Zahl an Aufgaben. "Da ist es auch kein Trost, dass 59 der gestrichenen Stellen bei den Gemeinschaftsschulen neu eingerichtet werden.", so Marcus Hahn, der Vorsitzende des SPhV.
Ganz im Gegenteil gingen dem Lehrerbereich insgesamt 32 Beförderungsstellen verloren, was einen klaren Bruch der Zusagen vom Juni 2013 im Rahmen der Verhandlungen über die zukunftssichere Landesverwaltung bedeute. "Vor kaum einem halben Jahr ist uns die Verbesserung der Arbeits- und Aufstiegsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst des Saarlandes versprochen worden. Davon ist an Gymnasien nichts zu sehen.", so Marcus Hahn.
Zweifel äußerte der SPhV auch im Hinblick auf das Vorhaben der Regierung, Veränderungen im Bildungsbereich aus der sogenannten demographischen Rendite zu finanzieren. "Gegenwärtig ist keine Vorbereitung des Bildungsbereichs auf die demographischen Veränderungen erkennbar.", kritisierte Marcus Hahn.
Daher fordert der SPhV neben dem Erhalt aller nötigen Beförderungsstellen die unverzügliche Besetzung der 150 derzeit freien Beförderungsstellen und verlangt vom Minister, endlich auch im Lehrerbereich die Arbeitsgruppen zur Aufgabenkritik einzuberufen, um das Land in diesem Bereich fit für die Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft zu machen.
"Auf gar keinen Fall darf es sein, dass die Gymnasien als Steinbruch zur Finanzierung von Versprechungen in anderen Bereichen dienen. Das haben die Lehrkräfte, die Schüler und die Eltern unserer Schulform nicht verdient.", fasste Marcus Hahn den Standpunkt seines Verbandes zusammen.

Pressemitteilung vom 10. November 2013

Die 39. Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbands in Berlin hat den saarländischen Philologen Dr. Horst Günther Klitzing erneut zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.

"Dieser Erfolg ist auch eine Bestätigung für die langjährige hervorragende Arbeit von Horst Günther Klitzing auf der deutschen und der europäischen Ebene", kommentierte Marcus Hahn, der Landesvorsitzende des Saarländischen Philologenverbands, das Wahlergebnis.
Eine klare Absage erteilte die DPhV-Vertreterversammlung den Bestrebungen mancher Bundesländer, die Lehrerausbildung zu vereinheitlichen. "Der Einheitslehrer ist eine billige Ersatzlösung, die nicht funktioniert. Auch im Saarland sollen sich Schüler darauf verlassen können, dass ihre Lehrer für ihre speziellen Aufgaben und Anforderungen auch speziell vorbereitet sind.", fasste Marcus Hahn die Debatten in Berlin zusammen.

Pressemitteilung vom 12. Oktober 2013

Saarländischer Philologenverband fordert bayerische Schulpolitik als Vorbild für das Saarland

"Die Zahlen zeigen, dass fachliche Leistungen in der Schule zu messbaren Lernerfolgen führen", kommentierte Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands, den vom Institut zur Qualitätsentwicklung vorgelegten Ländervergleich 2012. "An saarländischen Gymnasien, an denen die Fachlichkeit des Unterrichts groß geschrieben wird, erzielen die Schüler schon bis Klassenstufe 9 einen Lernvorsprung von mehr als einem Schuljahr gegenüber dem Durchschnitt ihres Jahrgangs", so Marcus Hahn weiter.
Die Studie des IQB belegt auch, dass die fachliche Ausbildung der Lehrkräfte eine wesentliche Voraussetzung für den Lernerfolg der Schüler ist. Daher erteilt der Saarländische Philologenverband den Bestrebungen, die fachlichen Anteile in der Lehrerbildung zurückzufahren, eine klare Absage.
Die gerade im Fach Mathematik durchschnittlich eher schwachen Ergebnisse der saarländischen Schüler sollten - nach Auffassung des Saarländischen Philologenverbands - der Bildungspolitik allerdings zu denken geben. "Der Ländervergleich zeigt wieder einmal, dass Bildungsminister Commercon gut beraten wäre, sich seine Vorbilder eher in Bayern oder in Sachsen zu suchen als in Hamburg oder Nordrhein-Westfalen", so Marcus Hahn.

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