Wie sehen wir das Problem?

  • Die Pflichtstundenzahl ist zu hoch.
  • Die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte entsprechen nicht den heutigen Anforderungen.

Was wollen wir?

  • Senkung der Pflichtstundenzahl um zwei Stunden pro Woche.
  • Unterrichtsassistenten als Hilfskräfte für die technische und organisatorische Vor- und Nachbereitung des Unterrichts.
  • Schulgebäude, die den Erfordernissen der Arbeitssicherheit und der Arbeitsergonomie entsprechen (z.B. beim Hitzeschutz, Möblierung, EDV-Ausstattung).
  • Technische Assistenten für die Wartung und Pflege der schulischen EDV und der Fachräume.
  • Sachgerechte Handhabung von Abordnungsstunden und Zusatzaufgaben des Gymnasialbereichs.
  • Verwaltungsassistenten zur Unterstützung der Schulleitungen und der Klassenlehrer (z.B. bei der Terminkoordination oder beim Einholen von Angeboten).

Was haben wir getan?

Wir im Philologenverband haben dafür gesorgt, dass das Personal auch im Lehrerbereich bei an der „Aufgabenkritik“ im Zuge der Verhandlungen über die zukunftssichere Landesverwaltung beteiligt wird. Die Vorschläge der „Arbeitsgruppe C“ liegen auf dem Tisch: Durch eine schrittweise Reduzierung der für unterrichtsfremde Zwecke eingesetzten Mittel und durch die Verwendung der „demographischen Rendite“ für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen steht ausreichend Geld zur Verfügung, um die Pflichtstundenzahl zu senken. Es war sinnvoll, die notwendigen Schritte angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen des Jahres 2015/16 auszusetzen. Nachdem die Rahmenbedingungen sich jetzt aber stabilisiert haben, treten wir für ein entschlossenes Modernisierungsprogramm für die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte ein.